Reflexa: Fassadengestaltung mit integrierter Energier-Einsparung

Zusätzlich zur effizienten Dämmung leisten Sonnenschutzprodukte ebenfalls einen großen Teil zur Energiekostensenkung. Eine Schwachstelle jeder Fassadendämmung ist das Fenster. Hier können Wärme- und Kältebrücken entstehen, die einer Ersparnis von Heiz- und Energiekosten später wortwörtlich einen Strich durch die Rechnung machen können. Die Wahl des richtigen Sonnenschutzsystems kann zudem immense Auswirkungen auf die Gesamtbilanz des Energiehaushaltes haben.
Um so wichtiger ist das Zusammenspiel von fortschrittlicher Dämmtechnologie und wirkungsvollen Sonnenschutzsystemen. Hier stellt Reflexa ein System zur Verfügung, dass allen Ansprüchen an eine Dämmfassade und an einen effizienten Sonnen- und Sichtschutz Rechnung trägt.
Ein wahres Allround-Talent für solche Situationen ist das passivhausgeignete Kastensystem Combo. Es wird aus dem Dämmstoff EPS gefertigt und ist als Aufsatzkasten für Rollläden und Raffstores oder als Vorbaukasten für Raffstores in der Dämmebene erhältlich. Jede Einsatzmöglichkeit von Wärmedämm-Verbundsystemen, monolithischen Mauerwerken über Klinkerfassaden bis hin zur Holzständerbauweise sind für den Combo denkbar. Darüber hinaus ist der Combo mit Außenrevision ab einer Kastengröße von 420 mm passivhaustauglich.

Die Rollladen-Versionen Combo AR (Außenrevision) und Combo IR (Innenrevision) eignen sich besonders für Schallschutz, Wärmedämmung und erhöhte Einbruchhemmung.
Ausgeschäumte Aluminiumprofile bieten eine höhere Stabilität auch bei anspruchsvollen Baugrößen und sorgen für erweiterte Schall- und Wärmedämmung. Es sind aber auch leichte Kunststoffhohlkammerprofile in verschiedenen Ausführungen für das Aufsatzkastensystem erhältlich. Da Combo AR und IR direkt auf das Fenster aufgesetzt werden und die Führungsschienen mittels Klemmschrauben befestigt werden, müssen keine separaten Einlauftrichter für den Panzer verwendet werden, was die Montage sehr erleichtert. Auch eine nachträgliche Installation eines Insektenschutz-Rollos in den Kasten kann jederzeit unkompliziert durchgeführt werden. Soll beispielsweise in Büroräumen der Lichteinfall individuell regelbar sein oder soll im Innenraum mit Licht und Schatten gespielt werden, wird man den Combo in der Raffstore-Variante (Combo RS) bevorzugen. In ihm können Raffstores mit Flachlamellen oder randgebördelten 60 mm oder 80 mm breite Lamellen installiert werden. Die filigran wirkenden Flachlamellen bieten sich bei niedrigen Bauhöhen und kleinen Kastengrößen an, da sie platzsparend sind und die Pakethöhen gering ausfallen. Die stabilen, gebördelten Lamellen hingegen weisen eine höhere Steifigkeit auf.

Mit dem Combo RS V können Raffstores auch bei nachträglicher Dämmung in die Dämmfassade integriert werden. Mit einer Wärmeleitfähigkeit von 0,032 W/(mK) beim verwendeten Dämmstoff Neopor besitzt der Vorbaukasten sehr gute Dämmeigenschaften. Die thermische Trennung vom Mauerwerk reduziert effektiv Wärmebrücken.

Für ein angenehmes Innenraumambiente kann mit einer optional für den Raffstore angebotenen Lichtleittechnik gesorgt werden. Dabei ist das obere Drittel der Lamellen separat geöffnet, während der restliche Raffstore geschlossen bleibt. Die direkte Sonneneinstrahlung wird von den Lamellen dabei an die Zimmerdecke abgelenkt, um Blendung von außen zu verhindern und gleichzeitig für indirekte Beleuchtung zu sorgen. Ebenfalls werden die Raffstores mit einer 38°-Arbeitsstellung angeboten. Beim Herunterfahren des Raffstores wird diese automatisch aktiviert. Hierbei werden sämtliche Lamellen in einem 38°-Öffnungswinkel gewendet. Dieser Winkel bietet einen optimalen Sonnen- und Blendschutz und entspricht den Anforderungen der Arbeitsstättenverordnung.

Energetische Gesichtspunkte kommen bei Rollläden und Raffstores ebenfalls zum Tragen. Hier können solare Zugewinne zur Temperaturregulierung und zur Einsparung von Energiekosten eine Rolle spielen. Einen wichtigen Aspekt übernimmt dabei die Steuerung.

Gerade bei hochintegrativen Verschattungslösungen – egal ob Raffstore oder Rollladen – spielen Antrieb und Steuerung eine gewichtige Rolle. Natürlich sind die klassischen Bedienelemente wie Gurt oder Kurbel noch nicht ganz aus dem Alltag wegzudenken, aber die Motorisierungs- und Automatisierungsquote steigt seit Jahren an. Die zunehmende Hausautomation spielt diesem Sachverhalt in die Hände. Moderne Hausautomationssysteme machen für den Anwender einen wesentlichen Zusatznutzen aus. Hier sind die üblichen Zeitschaltuhren bereits längst durch ausgeklügelte Systeme überholt. Bidirektionale io-Technologie macht es möglich, verschiedenen Situationen in einem System zu vereinen. Beispielsweise ist es möglich, über Zeitsteuerungen, Temperatur- und Wettersensoren ein Szenario einzusteuern, welches bei sinkenden Raumtemperaturen im Innenraum und Sonnenschein im Außenbereich den Sonnenschutz öffnet, damit die Raumtemperatur wieder bis zu einem gewissen Schwellenwert steigt. Anschließend schließt sich der Sonnenschutz wieder. Dies ist nur eines von vielen möglichen, energieeinsparenden Szenarien, die durch moderne Haustechnik möglich sind. Auch die Vernetzung verschiedener Systeme wie Rauchmelder und Sonnenschutz ist denkbar. Springt der Rauchmelder an, öffnet sich automatisch der Sonnenschutz, damit Fluchtwege frei werden und Rauch abziehen kann.

Eine Fassadendämmung reduziert den Energieverbrauch und damit die Energiekosten für Heizung bzw. Klimaanlage. Die Schwachstelle Fenster kann durch Dämmkastensysteme wie den Combo von Reflexa minimiert werden. Werden diese Dämmkästen mit modernen Sonnenschutzsystemen kombiniert, wird an der Fassade ein Maximum an Energiekostensenkung erzielt. Eine Abstimmung von Dämmkonzept und Verschattungskonzept ist absolut zu empfehlen.
Quelle: fensterplatz.de  August 2015

Combo IR-K (Innenrevision, Klinkerversion)
Combo IR-K-ISG (Innenrevision, Klinkerversion mit Insektenschutz)