Die neue Energieeinsparverordnung 2014 (EnEV 2014)

Änderungen für Neubauten
Für Neubauten gelten ab 1. Januar 2016 strengere energetische Anforderungen. Der Jahres-Primärenergiebedarf* soll um durchschnittlich 25 Prozent gesenkt werden. Der Dämm-standard der Gebäudehülle, der Wärmedurchgangskoeffizient, wird um durchschnittlich 20 Prozent angehoben. Für den schon vorhandenen Gebäudebestand gelten weiterhin die Sanierungsvorgaben der EnEV 2009. Dazu gehört bspw. die Dämmung der obersten Geschossdecke. Für diese Sanierungsmaßnahmen können Förderprogramme bspw. von der KfW genutzt werden. Meisterteam-Fachbetriebe, wie die speziell qualifizierten Initialberater für energetische Gebäudesanierung, kennen sich hier bestens aus und beraten kompetent.

Änderungen für Hausbesitzer
Konstanttemperaturheizkessel die älter als 30 Jahre sind, also vor 1985 eingebaut wurden, müssen ab 2015 ausgetauscht werden. Von dieser Anforderung ausgenommen sind Brennwertkessel und Niedertemperaturkessel mit einem besonders hohen Wirkungsgrad. Von der Austauschpflicht ausgenommen sind 1- und 2- Familienhäuser, wenn die Besitzer am 1. Februar 2002 selber im Haus gewohnt haben. Wird das Haus verkauft, muss der neue Eigentümer die Pflicht zum Austausch innerhalb von zwei Jahren erfüllen. Nachtspeicherheizungen müssen nicht, wie in der EnEV 2009 gefordert, ab dem Jahr 2020 außer Betrieb genommen werden. 

Änderungen für Käufer und Mieter
Neu ausgestellte Energieausweise für Wohngebäude enthalten zukünftig verschiedene Effizienzklassen. Diese Klassen A+ bis H sind bereits von Effizienzlabeln bei Elektrogeräten bekannt. Die Effizienzklassen bieten zukünftig Käufern und Mietern bei der Immobiliensuche eine Orientierung über den Energieverbrauch eines Gebäudes oder einer Wohnung. Die energetischen Kennwerte der Immobilie müssen in der Immobilienanzeige veröffentlicht werden. Eine Erneuerungspflicht für bereits vorhandene Energieausweise besteht nicht. Es genügt weiterhin die Angabe des Energiekennwerts. Bei der Besichtigung der Immobilie muss hier eine Kopie des Energieausweises übergeben werden.  

Wichtig zu wissen!
Die Nichteinhaltung von Vorschriften der EnEV 2014, bspw. auch die Pflicht sich von den beauftragen Firmen nach den Arbeiten die Unternehmererklärung ausstellen zu lassen, kann mit Bußgeldern von 5.000 – 50.000 Euro bestraft werden.

Meisterteam-Fachbetriebe sind in allen Fragen der energetischen Modernisierung bestens ausgebildete Ansprechpartner.

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