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Umwelt- und Klimaschutz

Handwerker handeln schon heute für morgen.

Im Jahr 1998 wurde aus dem Umweltausschuss des Meisterteams eine spezialisierte Fachgruppe entwickelt. Diese erhielt den Namen MODUL (Meisterteam organisiert den Umweltschutz langfristig), um eine Stärke des Handwerks, die Umsetzungskompetenz und Ernsthaftigkeit durch fortwährendes Engagement im Bereich der Nachhaltigkeit zu stärken.
MODUL steht dabei sowohl für Bausteine (Module) der Nachhaltigkeit, wie auch für Breite der umweltrelevanten Themen.
Die Stärke beruht dabei auf der Kombination aus externen Zertifikaten und den eigenen Ansprüchen, auch in Bereichen, für die es bisher keine handwerks-adäquaten Zertifikate gibt.

Zertifizierte (FSC® und PEFC™) und nachhaltig ausgerichtete Meisterteam-Fachbetriebe

Firma PLZ Ort
Johannes Hecker Bau- u. Möbeltischlerei GmbH & Co. KG (aktuell im Zertifizierungsprozess) 17506 Gützkow
Tischlerei Timm GmbH 18236 Kröpelin
das holzatelier Tischlermeister Björn Schmahl 21698 Harsefeld
Brauer GmbH 21729 Freiburg
TIB Tischlerei Bartholl GmbH & Co. KG 23795 Bad Segeberg
Matthias Loth Tischlerei u. Küchenstudio 29410 Salzwedel OT Pretzier
Nordemann GmbH 33397 Rietberg-Mastholte
Gossens GmbH (nur FSzertifziert) 47574 Goch - Asperden
Egon Herbert GmbH & Co. KG 48282 Emsdetten
Röwekamp & Stumpe GbR Tischlerei 48291 Telgte
Wilbrand GmbH 48465 Ohne
Tischlerei Moormann GmbH 49456 Bakum - Vestrup
B. Lammers Tischlerei 49757 Werlte
Stephan Lammers CNC Holztechnik 49757 Werlte
Schäfer Türen GmbH 59969 Hallenberg
Zezelj GmbH 71686 Remseck a.N.

 

Nachhaltigkeit im Handwerk

Immer mehr Kunden fragen nach "Nachhaltigkeit". Folgen sie nur einem Trend oder meinen sie es ernst?

Heute steht der Begriff „Nachhaltige Entwicklung“ für ein weltweit anerkanntes ethisches Leitbild zur Gestaltung unserer Zukunft. Wir nehmen, wie auch der Kunde, den Trend sehr ernst und befassen uns seit 1998 mit der nachhaltigen Entwicklung unserer Betriebe. Dafür wurde die Fachgruppe MODUL (Meisterteam Organisiert Den Umweltschutz Langfristig) aufgebaut und der erste Nachhaltigkeitscheck im Handwerk entwickelt.

In Kooperation mit Future e.V., dem FSC Deutschland und dem größten deutschen Zertifizierer, der GFA, entwickelten wir das Gruppenzertifikat FSC® für Holz-Verarbeitungsbetriebe. Es wurde 2002 vom FSC® -Dachverband als Standard anerkannt, war das erste Gruppenzertifikat CoC in Deutschland, das zweite in Europa. Für diese und weitere Umweltaktivitäten wurden wir zweimal in Folge von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, DBU, gefördert.

Den praktischen Nutzen für unsere Betriebe bietet nicht nur die Verwendung von zertifiziertem Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft, sondern auch die große Bandbreite an Kompetenz und Know-how in Fragen der energetischen Modernisierung, der Schimmelpilzsanierung von Wohnungen und Gebäuden, der fachgerechten Verwendung von ökologischen Baustoffen und der Allergiker gerechten Bauweise und Ausstattung von Wohnungen, wie auch die Beschäftigung mit Ressourceneffizienz, sozialen und weiteren umweltpolitischen Aspekten.

Aktuelle Themen und Beiträge

TIB und MODUL

Diese beiden Themen sind in den Jahren zu einer Einheit zusammengewachsen.

Nach den ersten Anfängen, in welchen wir zunächst nicht wussten wohin der Weg führen wird, haben wir die Chancen in diesem Projekt schnell erkannt und die Ergebnisse der Arbeit in den Betrieb integrieren können. Hier einige Meilensteine:

1. FSC Zertifizierung – diese hat zu dem bisher größten Auftrag in unserer Firmengeschichte geführt und wurde erfolgreich umgesetzt. Weitere Leuchtturmaufträge folgten, heute kaufen wir – soweit möglich- standartmäßig FSC Produkte ein.

2. Energetische Gebäudesanierung- hier war die Modulgruppe an der Ausarbeitung und als Pilotgruppe an der Schaffung der Weiterbildung zum „Umsetzungspartner der energetischen Sanierung“ federführend beteiligt und wir konnten in unserem Produktportfolie dieses aktiv vermarkten. So konnten wir gute Aufträge generieren und auf Grund des Fachwissens umsetzen. Ohne die Weiterbildung hätten wir uns dieses Themenfelder nicht zugetraut.

3. Durch den erarbeitete Betriebscheck Abfallaufkommen konnte erhebliches Einsparpotenzial erkannt und umgesetzt werden. So wird bei TIB das Abfallaufkommen sehr tief sortiert und gesammelt. Hierdurch wurden die Entsorgungskosten stark reduziert.

4. Betriebsvergleiche führten dazu, dass wir uns mit alternativen Energien auseinander gesetzt haben. Die Beleuchtung wurde auf modernere Leuchtmittel umgebaut und der Betrieb hat sich eine Photovoltaikanlage angeschafft. Heute verbrauchen wir ca. 45-50 % des erzeugten Strom selbst.

5. Die zusätzliche PEFC Zertifizierung hatte zur Folge, dass wir die komplette Kette der großen Umweltlaibel inne haben und hier als kompetenter Beratungspartner fungieren können. Weiter dokumentieren wir hierdurch noch stärker den sozialen Aspekt für die Mitarbeiter (Sicherheitsunterweisung).

Der regelmäßige Erfahrungsaustausch lässt uns über den Tellerrand sehen. Wir bekommen Einblick in unterschiedliche Fertigungs- und Bauverfahren, können deren Ergebnisse vergleichen und unsere Betriebe darauf einstellen. Es gibt Ereignisse welche uns zeigen wie weit die Gruppe in Ihrer Arbeit dem Markt voraus ist. Im letzten Jahr ist uns von Firmen ein Programm zum Aufzeigen des Isothermenverlaufes bei der Fenstermontage vorgestellt worden. Über die Modulgruppe stand uns dieses Werkzeug schon über 10 Jahre zur Verfügung und wir konnten es gezielt einsetzen. Hiermit konnten wir wesentlich unsere Kompetenz stärken.

Die soziale Komponente konnte durch die Arbeit gestärkt werden. So wurde eine betriebliche Alterssicherung für Mitarbeiter -welche länger als 10 Jahre im Betrieb sind installiert sowie Teilhabe am Betriebsgewinn als Gewinnbeteiligung eingeführt. Das Erarbeiten eines Leitbildes für das betriebliche Miteinander sowie die Integration der Modulleitsätze hierin regeln unseren täglichen Alltag. Monatliche Dienstbesprechungen ermöglichen einen guten Austausch mit den Mitarbeitern außerhalb des Tagesgeschäftes. Durch Modul werden Verfahren integriert, die nicht nur eingeführt sondern auch aktiv über viele Jahre mit Leben gefüllt werden. Wir hoffen auf viele zusätzliche Impulse durch die Modularbeit.

Bad Segeberg, den 12.05.2019, Stephan Bartholl

„Eine Idee, die lebt.“

Meisterteam erreicht auf der Hannover Messe beim 8. Ideenwettbewerb den ersten Platz für MODUL.

Manfred Tschöpe, Mitbegründer von MODUL, berichtet über die Hintergründe:

Seit wann gibt es Modul und was bedeutet es?

Manfred Tschöpe: 1998 wurde das Konzept von MODUL entwickelt. MODUL steht für Bausteine der Nachhaltigkeit und ist die Abkürzung von Meisterteam organisiert den Umweltschutz langfristig. 1999 ging diese Idee an den Start. Ökologische, soziale und ökonomische Aspekte der Nachhaltigkeit werden seit dem 26.09.2000 in regelmäßigen Tagungen und Workshops 2 x im Jahr für jeweils 2 Tage behandelt. Und dies seit nunmehr 19 Jahren!

Was war die Idee dahinter?
Manfred Tschöpe: Wir wollten von Anfang an den betrieblichen Umweltschutz einerseits und eine ökologische Produktberatung anderseits als langfristiges strategisches Ziel gerade für kleinere und mittlere Handwerksbetriebe entwickeln. Standortsicherung durch die Beantwortung der Frage, was kann ein Handwerksbetrieb tun, wenn er die Bedeutung der Agenda 21 Ernst nimmt.

Auf der berühmten UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro wurde 1992 ein Konzept verabschiedet, der Fahrplan für das 21. Jahrhundert, die sogenannte Agenda 21, welche eine Weiterentwicklung der Menschheit unter Berücksichtigung ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Ziele im Rahmen einer globalen Partnerschaft ermöglichen soll.

Bereits damals verwies die Präambel darauf, dass wir als Menschheit an einem entscheidenden Punkt der Geschichte stehen. Zunehmende Ungleichheit, einseitige Expansion im Ressourcenverbrauch und der wirtschaftlichen Orientierung,  unzureichende Befassung mit Umwelt- und Entwicklungsfragen, sowie fehlende integrative Ansätze waren Beweggründe, sich Gedanken über die Leitlinien der Zukunft zu machen.

Für die lokale Umsetzung, die im Meisterteam entwickelt wurde, bedeutete das eine Antwort auf die Frage, wie muss die strategische Ausrichtung gedacht werden, damit ein Handwerksbetrieb langfristig im Markt überleben kann. Nachhaltigkeit in diesem Sinne stellt auch die Fragen nach der lokalen und überregionalen (weltweiten) Einbindung, nach den gesellschaftlichen Wirkungen (Einbindung in die Region, Mitarbeiterschaft). Aspekte des Gesundheitsschutzes und der Produktwirkungen- und Auswirkungen, der Arbeitsplatzsicherung und der wirtschaftlichen Entwicklung waren weitere zu bedenkende Gesichtspunkte.

Gab es Unterstützer?
Manfred Tschöpe: Dank einer für diese Themen offenen Geschäftsführung und Aufsichtsrates und insbesondere der Impulse durch den Gründungsgesellschafter des Meisterteams, Klaus Günther, gab es grünes Licht, sich dazu ein lenkungsfähiges Konzept auszudenken. In der Anfangsphase wurde durch ihn eine Unterstützung durch Future e.V. und deren damalige Geschäftsführerin von Future Nord, Annette Alpers, professionell untermauert.

Um die Idee, Handwerk und Nachhaltigkeit zielführend umzusetzen, zu konkretisieren, wurde ein mehrjähriges Förderprojekt mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) entwickelt. Klaus Günther als einer der ersten Preisträger der DBU (Deutscher Umweltpreis 1995) war dabei sicherlich aus deren Sicht ein Garant für eine gelingende Umsetzung. Denn Handwerksbetriebe in dieser Dimension zu unterstützen, war damals eher noch ungewöhnlich. Sein Ansatz, vor allem der Erfahrungsaustausch unter Unternehmen spiele eine zentrale Rolle, wurde ein wesentlicher Baustein der MODUL-Gruppe.

Gab es dabei Schwerpunkte?
Manfred Tschöpe: Alle sich in der MODUL-Gruppe organisierenden Betriebe kommen aus den Gewerken Tischlerei/Schreinerei und Zimmerei, sind also Holzverarbeiter. Daher war es naheliegend, sich in der Beschaffung mit dem Thema Holz zu beschäftigen. So entwickelten wir die in Deutschland erste Gruppenzertifizierung am Ende der Verarbeitungskette für das Holzsiegel FSC®.

Daneben wurde die gezielte Analyse der unterschiedlichen Perspektiven sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Wirkungen im Betrieb ein weiterer Schwerpunkt.

Dazu wurde in Zusammenarbeit mit Future e.V. der meines Wissens Erste und einzige Nachhaltigkeits-Check für Tischlereien in Deutschland entwickelt und durchgeführt. Und schließlich bildete die Zusammenarbeit mit Experten zu den verschiedenen Fragestellungen eine dritte Säule der Modularbeit.

Dazu wurde z.B. mit drei norddeutschen Handwerksammern (Hamburg, Münster und Hannover) 2001 ein Qualifizierungsmodul zur energetischen Bewertung von Gebäudesanierungen entwickelt (Initialberater) und 2004 mit der BWE (Bauen, Wohnen, Energie) in Syke um das Thema Baubiologie erweitert. Mit einem weiteren Dienstleister im kaufmännischen Bereich der BWA-Chefplaner auf Handwerksbetriebe konkretisiert, mit dem Theologen und Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler, Dr. Leo Maier, ein Innovations-Workshop durchgeführt. 

Die Arbeit mit Jugendlichen von der Waldpflanzung bis zur Einführung in die Produktion von Holzprodukten über mehrere Jahre war ein weiterer Schwerpunkt der Modularbeit. Ebenso das Berichten über Nachhaltigkeit in Tischlereien an Holzfachschulen in Berlin und Bad Wildungen.

Und heute?
Manfred Tschöpe: Heute prägen die Doppelzertifizierung FSC® und PEFC™, die beiden großen Zertifizierungen im Holzbereich, sowie Impulse aus aktuellen Feldern der Umweltpolitik, wie Biodiversität, CSR und Bionik das Themenspektrum.

Nachhaltigkeit vor 20 Jahren bis heute – ein Selbstläufer?
Manfred Tschöpe: Leider nein - eher im Gegenteil. Die Betriebe mussten und müssen sich immer wieder damit auseinandersetzen, dass Ökologie und Ökonomie als Gegensatzpaar erlebt werden. Das betrifft sowohl die Reaktionen im Markt, wie auch im Betrieb, z.B. zum Kunden, der Kundenerwartung und den Mitarbeitern.

Am Beispiel der Holzzertifizierung wird dies überdeutlich. Selbst kommunale Auftraggeber finden zwar die Zertifizierung gut. Aber wenn es ums Geld geht, werden die Regeln, die eine Durchgängigkeit der Kette fordern, vom Wald bis zum letzten, der das Holz bearbeitet, hier also unser Tischler, gerne außer Kraft gesetzt bzw. nicht beachtet.

Das bedeutet?
Manfred Tschöpe: Es bedeutet, dass der zertifizierte Betrieb, der sich den Regeln unterwirft, der Zeit und Geld in die Einhaltung der Bestimmungen und Verfahren investiert, so z.B. für das Erstellen und Leben eines aufwändigen Handbuches, der regelmäßigen Dokumentationspflichten, der jährlichen Überprüfungen und der zahlreichen Checks seiner Vorlieferanten, dass dieser Betrieb diesen Aufwand nicht vergütet bekommt. Während ein Konkurrent ohne diesen Aufwand einfach mit dem Zertifikat des Vorlieferanten arbeitet.

Dass die Kette damit unterbrochen ist, somit eine Rückverfolgbarkeit nicht mehr gegeben ist, dass trotz EU-Bestimmungen wir weiterhin eine der großen Drehschreiben für illegales Holz aus aller Welt sind, all das wird dadurch nicht unterbunden und macht es denjenigen, die Nachhaltigkeit Ernst nehmen schwer, diese im Betrieb langfristig zu etablieren.

Was macht die Stärke der Modulgruppe aus?
Manfred Tschöpe: Eine Stärke ist unser langer Atem. Ohne den bewussten Willen, selbst einen Teil zur Besserung beizutragen, ohne den pragmatischen Ansatz, etwas Konkretes zu tun und nicht nur darüber zu reden, gäbe es uns heute nicht mehr.

Viele Aktivitäten, die von MODULern kamen und kommen, haben aus den jahrelangen Impulsen in Form von Diskussionen, von Erfahrungsaustausch, einer breiten Themenpalette, ihren Ursprung.

So berichtet ein Unternehmer, dass sein in einem Hotel umgesetztes Konzept, bei dem Möbel aufgearbeitet wurden statt neu gebaut, ohne die MODUL-Arbeit nicht gereift wäre. Die Beratungskompetenz für Umweltfragen ist gestiegen und breit in den Themenfeldern. Damit wirkt die MODUL-Arbeit nicht nur innerbetrieblich, sondern auch in die Kundschaft hinein.

Eine weitere Stärke ist die Mischung aus internationalen Siegeln und die Arbeit an Nachhaltigkeitsthemen, für die es keine Siegel gibt, die uns aber wichtig sind.

Dazu haben wir uns eigene Leitlinien der Nachhaltigkeit gegeben. Wir können also belegen, wir beherrschen internationale Siegelverpflichtungen ebenso, wie wir uns um eine Themenbreite der Nachhaltigkeit kümmern. Dies ist sicherlich so in Deutschland nicht wieder zu finden. Damit dürfte jedem Außenstehenden klar werden, wir betreiben kein Greenwashing, sondern meinen es Ernst mit der Nachhaltigkeit. Diesen Beweis führen wir seit annähernd 20 Jahren.

Eine Idee, die lebt und der wir, ganz im Sinne der Agenda 21, eine noch große Zukunft wünschen sollten. Und dass dieses Konzept beim 8. Tages des Ideen- und Innovationsmanagement im Rahmen der Hannover Messe mit dem ersten Platz gewürdigt wurde, gibt uns den Ansporn, weiter diesen Weg zu beschreiten.

Herr Tschöpe, vielen Dank für das Interview.

Warum ich dabei bin -

Martin Schäfer von Schäfer Türen aus Hallenberg im Sauerland zu seiner Motivation als Neuling in der Modulgruppe

Neue Erfahrungen in neuem Umfeld
Wir, die Schäfer Türen GmbH in Hallenberg, sind als neues Mitglied in die Modulgruppe aufgenommen worden.
Als wir dieser Gemeinschaft beigetreten sind, stand für uns zunächst die FSC® und PEFC™ - Zertifizierung für unsere Kunden im Vordergrund.

Bei unserem ersten Modultreffen wurde uns jedoch sehr schnell klar, dass der Ansatz dieser Gruppe eine sehr viel umfangreichere Betrachtungsweise des Themas Umwelt und Nachhaltigkeit verkörpert.
Eben das, wofür Modul steht!

Meisterteam organisiert den Umweltschutz langfristig

Man kann halt nicht nur die Nachhaltigkeit eines Produktes lediglich an einen Zertifikat festmachen!

Alle in der Modulgruppe mitwirkenden Unternehmen bringen jedes auf seine Weise Ideen, Anregungen und Lösungsansätze zum Thema nachhaltiges Arbeiten ein. Das könnten wir als einzelne, am schnelllebigen Markt operierende Unternehmen gar nicht allein abarbeiten oder erörtern.

Die Welt nach dem ersten Modultreffen ist für mich eine andere geworden.
Wir beschäftigen uns nicht nur mit einer Zertifizierung, um unseren Kunden die gewünschten Dokumente erstellen zu können, nein, wir versuchen darüber hinaus, die ganzheitliche Nachhaltigkeit auf unsere Produkte und Produktionsweisen anzupassen.

So beschäftigen wir uns zur Zeit mit einem neuartigen Türrohling, der es erlaubt , flächige Türen aus komplett nachhaltigen Produkten zu fertigen, welche nicht nur aus nachhaltigem Holz, nein, auch aus nachhaltigen Klebern, Beschlägen, Oberflächen und nachhaltigen Produktionsprozessen bestehen soll.

Für uns war bis dato die Entscheidung dieser Gemeinschaft beizutreten goldrichtig.
Wir freuen uns, zusammen mit allen Mitgliedsbetrieben unsere Produkte in Verbindung mit der nachhaltigen Produktion für uns alle und unsere Nachkommen besser zu gestalten.
Modul bringt mich und uns weiter. Darum bin ich dabei.
www.schaefer-tueren.de

Gesundheit steht in Tischlereibetrieben im Vordergrund

Zur Nachhaltigkeit gehört in der Tischlerei Hecker aus Gützkow neben ökologischen Aspekten, auch die Gesundheit der Mitarbeiter. "Uns ist es dabei wichtig", sagt Geschäftsführer Johannes Hecker, "dass die Mitarbeitergesundheit als Unternehmensziel akzeptiert wird. Durch eine betriebliche Gesundheitsförderung möchten wir einerseits die erfahrenen Mitarbeiter so lange wie möglich fit, gesund und motiviert am Arbeitsplatz halten, aber auch als Arbeitgeber attraktive Arbeits- und Ausbildungsplätze für die nächste Generation schaffen."

Dafür nutzt Hecker professionelle Hilfe von Gesundheitstrainern und Physiotherapeuten, die auf die betriebliche Gesundheitsförderung spezialisiert sind. Einmal die Woche kommt eine Therapeutin in den Betrieb und bietet in Form von Einzelterminen physiotherapeutische Maßnahmen an. Das können Entspannungsmassagen, Gesundheitschecks oder Personaltrainings sein. Eine Rückenschule im Anschluss, stärkt nicht nur den Stütz- und Bewegungsapparat der Mitarbeiter, sondern auch den Zusammenhalt im Team.

Neben den wöchentlich stattfindenden Maßnahmen, gab es vor kurzen einen Diagnostiktag, so Freia Ringwald, eine Mitarbeiterin im Einkauf der Tischlerei Hecker. Der Diagnostiktag wurde von einer Krankenkasse unterstützt und hatte zum Ziel, möglichst alle Mitarbeiter für das Thema Gesundheit und gesundheitliche Risiken am Arbeitsplatz zu sensibilisieren. Eine hohe Teilnahme aus dem Kreis der Mitarbeiter belegt den Erfolg dieses Tages. Angeboten wurden z.B. ein Wirbelsäulenscan (BackScan), eine Beweglichkeitsanalyse (Mobeefit), sowie eine Muskelfunktionsdiagnostik (EMG & Kraftmessung). 

Die Johannes Hecker Bau- und Möbeltischlerei GmbH & Co. KG in Gützkow ist einer von 15 Meisterteam-Fachbetrieben, die sich seit vielen Jahren in Sachen Nachhaltigkeit engagieren.
Die Betriebe sind im Netzwerk MODUL (Meisterteam organisiert den Umweltschutz langfristig) zusammengefasst und nutzen ihre regelmäßigen Meetings um Erfahrungen zu Nachhaltigkeit und Umweltschutz auszutauschen. https://www.tischlerei-hecker.de 

Die Breite der Themen bereichert mich

Herbsttagung 2018 der Modulgruppe im Ökodorf Sieben Linden

Die diesjährige Herbsttagung der Modulgruppe fand vom 9. – 10. November in der Altmark in der Nähe von Salzwedel statt. Der Küchenspezialist Loth aus Salzwedel OT Pretzier zeigte seinen Kollegen nicht nur seinen Betrieb, sondern organisierte für den Samstag einen Tag im nahe gelegenen Ökodorf Sieben Linden. Dort war die Gruppe vor genau 10 Jahren schon einmal zu einer ihrer Tagungen zu Gast und hat sich die ersten Strohballenhäuser Deutschlands zeigen und erläutern lassen.

Diesmal ging es um die Breite der Nachhaltigkeit, insbesondere die sozialen Aspekte und ihre Verknüpfung mit wirtschaftlichen Notwendigkeiten, aber auch die daraus entstehenden Chancen. Tenor am Ende der Tagung: die Breite der Nachhaltigkeit, ihre vielen Facetten, darüber mehr zu wissen, bereichert nicht nur das Wissen der Tagungsteilnehmer sondern ist wichtig für uns als Unternehmer aber auch für die Gesellschaft.

Modul steht für Meisterteam organisiert den Umweltschutz langfristig. Die Mitglieder dieser Fachgruppe der Meisterteam-Verbundgruppe engagieren sich seit vielen Jahren für Umwelt- und Naturschutz, verarbeiten in ihren Betrieben Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft und sind alle seit mehreren Jahren nach den strengen Umweltstandards FSC® und PEFC™ zertifiziert.

FSC® und PEFC™ - Zertifizierung

Meisterteam zertifiziert holzverarbeitende Handwerksbetriebe als Multi-Site-Organisation

Meisterteam führt holzverarbeitende Handwerksbetriebe zur FSC® und PEFC™ - Zertifizierung. Als Multi-Site-Organisation ist Meisterteam für die beiden weltweit anerkannten Label - FSC® und PEFC™ - zertifiziert. Wir nutzen auch hier die Synergieeffekte unserer starken Gruppe und führen exklusiv für Meisterteam-Mitgliedsbetriebe die FSC® und PEFC™ - Kombi-Zertifizierung durch. Dies spart Zeit und Geld.

Dabei nutzen wir Erfahrungen, die bis ins Jahr 2002 zurückreichen. Zuerst als FSC®-Gruppenzertifizierer für kleinere Handwerksbetriebe, seit 2016 als Multi-Site-Organisation für die FSC® und PEFC™ Kombi-Zertifizierung für holzverarbeitende Betriebe bis zu einer Betriebsgröße von 50 Mitarbeitern.

Umwelt - wir handeln schon heute für morgen

FSC® und PEFC™

Meisterteam führt holzverarbeitende Handwerksbetriebe zur FSC® und PEFC™ - Zertifizierung. Als Multi-Site-Organisation ist Meisterteam für die beiden weltweit anerkannten Label - FSC® und PEFC™ - zertifiziert. Wir nutzen auch hier die Synergieeffekte unserer starken Gruppe und führen exklusiv für Meisterteam-Mitgliedsbetriebe die FSC® und PEFC™ - Kombi-Zertifizierung durch. Dies spart Zeit und Geld.

Dabei nutzen wir Erfahrungen, die bis ins Jahr 2002 zurückreichen. Zuerst als FSC®-Gruppenzertifizierer für kleinere Handwerksbetriebe, seit 2016 als Multi-Site-Organisation für die FSC® und PEFC™ Kombi-Zertifizierung für holzverarbeitende Betriebe bis zu einer Betriebsgröße von 50 Mitarbeitern.

Initialberater für energetische Gebäudesanierung

Initialberater für energetische Gebäudesanierung sind speziell und Gewerke übergreifend geschulte Meister und Gesellen. Bereits 2003 wurden die ersten Initialberater durch Meisterteam ausgebildet und zertifiziert. Die Zertifizierungsinhalte orientieren sich an der Praxis und beinhalten:

  1. Bauphysik + Baumängel
  2. Bauphysikalische Messtechnik
  3. Mauerwerksabdichtung und Luftdichtigkeit
  4. Aktuelle gesetzliche Entwicklungen/Änderungen
  5. Fachunternehmererklärung
  6. Fenstertechnik und Lüftungskonzepte
  7. Innendämmung: Vorteile und Grenzen
  8. Innenschadstoffe, Schimmelpilze und Fogging
  9. Belastungsmessungen in Theorie und Praxis
  10. Außenwanddämmung (Wärmedämmverbundsystem), Kerndämmung
  11. Heizungsanlagen und hydraulischer Abgleich
  12. Zusammenfassung, Fragen, Prüfungsvorbereitung

      Das erteilte Zertifikat ist personifiziert und 2 Jahre gültig.

 


Wie Furnier entsteht

Ein Erklärfilm visualisiert leicht verständlich die Furnierproduktion

Einen neuen Animationsfilm hat die Initiative Furnier und Natur (IFN) herausgebraucht. Er zeigt, wie Schritt für Schritt aus einem Baum feines Furnier gemacht wird. „Unser neuer Erklärfilm visualisiert leicht verständlich die Furnierproduktion und erläutert, warum das Naturmaterial einen Beitrag zum Klimaschutz leistet“, so IFN-Geschäftsführerin Ursula Geismann.

Gezeigt wird in dem neuen Film die gesamte Bandbreite der Furnierherstellung: Angefangen mit der Suche nach dem „richtigen“ Baum über die Entrindung, die Ablängung sowie das Messern oder das Schälen der Baumstämme bis hin zum Trocken der dünnen Furnierblätter. „Aus einem Baum kann man je nach Umfang bis zu 5 000 m2 Furnier herstellen, weil das Naturmaterial extrem dünn ist“, so Geismann.

Mit den feinen Furnierblättern lassen sich Küchenfronten und Möbel hochwertig veredeln oder Lifestyle-Gegenstände wie Kiteboards oder Taschen individuell in Szene setzen. Viele faszinierende Einsatzmöglichkeiten des Naturmaterials werden in der IFN-Kampagne „Furniergeschichten“ in kurzen Videos gezeigt. (bs)

www.furniergeschichten.de